Der Markt Pilsting hat mit Beschluss vom 15.11.2021 den Bebauungsplan „GE Oberndorf“ als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.

 

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans befindet sich auf dem Flurstück Nr. 2201/2 der Gemarkung Waibling. Die Ausgleichsfläche befindet sich auf dem Flurstück Nr. 2317 der Gemarkung Ganacker. Die räumlichen Geltungsbereiche ergeben sich aus den Lageplänen, die Bestandteil dieser Bekanntmachung sind.

 

Abbildung 1: Lageplan des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplans „GE Oberndorf“ (Plangrundlage: Digitale Flurkarte © Bay. Vermessungsverwaltung 2021) – ohne Maßstab

Abbildung 2: Lageplan des räumlichen Geltungsbereiches der Ausgleichsfläche (Plangrundlage: Digitale Flurkarte © Bay. Vermessungsverwaltung 2021) – ohne Maßstab

 

Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung sowie die zusammenfassende Er-klärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, bei der Marktgemeinde (Rathaus, Marktplatz 23, Zimmer Nr. 103, 94431 Pilsting) einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

 

 

Allgemeine Dienstzeiten:

Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag und Dienstag: 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Donnerstag: 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr

 

Der Bebauungsplan mit der Begründung und der zusammenfassenden Erklärung kann auch im Internet unter URL: https://ris.komuna.net/pilsting/Document.mvc/List/23960433 eingesehen werden.

 

Die Vorschriften (DIN Normen), auf die in den Festsetzungen und in der Begründung zu dem Bebauungsplan verwiesen werden, sind beim Markt Pilsting zu den oben genannten Öffnungszeiten (telefonische Terminvereinbarung wird empfohlen) einzusehen.

 

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Form-vorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

 

Unbeachtlich werden demnach

 

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

 

  1. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vor-schriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und,

 

  1. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 

 

Pilsting, 14.01.2022

Martin Hiergeist

Erster Bürgermeister