Waibling

Die Geschichte von Waibling

Die frühere Gemeinde Waibling umschließt flächenmäßig fast die ganze Gemarkung Pilsting. Waibling war eine ländliche Gemeinde mit überwiegend landwirtschaftlichen Betrieben.

In einer Traditionsnotiz des Regensburger Klosters St. Emmeram zwischen 889 und 891 wurden Nad Uueipilinguni Güter getauscht. Somit ist hier eine Siedlung bei den Leuten des Weipilo fassbar.

Im 12. Jahrhundert erscheint als Grundherrschaft das Kloster Oberaltaich und im 14. Jahrhundert waren die Edlen von Eschlbach ansässig.

Die Kirche von Waibling, den hl. Stephan geweiht, ist eine kleine Barockanlage, die um 1720 erbaut wurde. Auch hier ist der Turm in seinem Unterbau noch ein Werk aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Turmeingang ist spitzbogig, aber schon der achtseitige Aufbau ist barock und der Spitzhelm ist modern. Das Langhaus ist flachgedeckt. Der Hochaltar und die Rosenkranzmadonna stammen aus dem 17. Jahrhundert, dagegen ist die Marienstatue mit Kind im Chor ein Werk, das schon um 1400 entstanden ist.

Am Friedhofstor finden wir die Jahreszahlen 1589 und 1727.

Zur ehemaligen Gemeinde Waibling gehört die Ortschaft Peigen, die 1985/86 durch die Entdeckung eines der größten bajuwarischen Reihengräberfelder Aufsehen erregte.